Weihnachtsgruß

(20.12.2021) Ein aufregendes und herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende zu.

Am Freitag feierten wir gemeinsam mit den Kindern einen Weihnachtsgottesdienst in der Kinderkirche. Dieser stand unter dem Thema „Für Gott ist niemand zu klein, oder zu unwichtig. – Er kommt zu jedem.“.
Auch einige Eltern haben das Angebot wahrgenommen am Gottesdienst teilzunehmen. Die anwesenden Spürnasen bereicherten unseren Gottesdienst mit einem neuen Weihnachtslied, welches sie vorher mit passenden Bewegungen einstudiert hatten.

Wir, das Team des Evangelischen Kindergarten wünschen Frohe Weihnachten und Zuversicht fürs Neue Jahr.

Die Geburt Jesu in Bethlehem ist keine einmalige Geschichte, sondern ein Geschenk, das ewig bleibt. -Martin Luther

Atelier

(15.12.2021)
Wer unsere Homepage verfolgt, der weiß, dass im Dezember ein Raumwechsel stattgefunden hat und einige Räume neu gestaltet worden sind.
Im Kreativraum ist durch diese Aktion in einem Nebenraum ein Atelier entstanden.

Seitdem lassen die Kinder ihrer Kreativität täglich ihren freien Lauf und es ergeben sich durch vielfältige Techniken die buntesten  Kunstwerke.

 

Das Atelier bietet den Kindern die Möglichkeit mit vollem Körpereinsatz zu malen und bereichert unsere Kindertagesstätte nun mit einem weiteren Raum in dem die Kinder sich kreativ ausleben können.

Raumwechsel

(10.12.2021)
Am 01.12.2021 hat in unserem Kindergarten wieder ein Raumwechsel statt gefunden.
Dieser Prozess ist ein fester Bestandteil unseres Konzepts. In regelmäßigen Abständen wechselt das pädagogische Personal also seinen Zuständigkeitsbereich und arbeitet in einem neuen Funktionsraum.  Dies bringt den großen Vorteil, dass der Raum immer wieder von neuen Impulsen der entsprechenden  Erzieher/innen profitiert.


Für Kinder, die noch etwas unsicher sind und sich sehr an einer Person orientieren ist dies die Gelegenheit neue Funktionsbereiche für sich zu entdecken.
Einige Räume wurden im Dezember also neu und ansprechend gestaltet. Im Folgenden erhaltet ihr einen kleinen Einblick in einige Räume:

Bauraum:                               Rollenspielraum:                     Ruheraum:

    

Turnhalle:                              Nestraum:                              Kreativraum:

   

 

Unser Restaurant

(08.12.2021)
In der vergangenen Zeit ist sowohl den Kindern wie auch den Erziehern  aufgefallen, dass unsere Mittagessensituation uns alle nicht zufriedenstellt. Angelehnt an unser offenes Konzept ist die Idee entstanden, ein Restaurant für das Mittagessen einzurichten. So schaffen wir dem Bildungsbereich Ernährung mehr Raum und wir vermeiden Störungen in den anderen Funktionsräumen.  Als wir noch in drei Essensgruppen zu Mittag gegessen haben, mussten alle Kinder um 12 Uhr ihr Tätigkeiten  unterbrechen und ihre Bauwerke oder ihr Spielmaterial aufräumen. Außerdem mussten viele Kinder essen, die zu dem  Zeitpunkt aber noch gar keinen Hunger hatten.

Innerhalb eines großen Morgenkreises, an dem alle Kinder teilnahmen, stellten wir unsere Idee vor. Gemeinsam entschieden wir im Monat November mit der Idee unsers Restaurants in eine Erprobungsphase zu starten. Mit der neuen Form des Mittagessens haben die Kinder viel mehr Möglichkeiten selbst zu entscheiden. Sie können auf ihr eigenes Hungergefühl achten und dann frei wählen, wann sie zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr essen gehen. Der tägliche Ablauf startet mit einigen festen Teilnehmer, den Schlafkindern. Alle Kinder können wählen, mit welchen Freunden sie sich zum Essen verabreden möchten. Sie lernen, sich selber zu organisieren. Sie decken selber ihr nötiges Geschirr ein und ab, säubern ihren Essplatz für das nachfolgende Kind und teilen anderen Kindern durch ein Kartensystem mit, dass wieder ein Platz zum Mittagessen im Restaurant frei geworden ist.

So unterstützen wir viele Selbstbildungsprozesse und die Kinder sind zufriedener.

Mittlerweile sind einige Wochen vergangen. Viele Morgenkreise mit Reflexionen über Abläufe und Verbesserungsvorschläge liegen hinter uns.

Aktuell befinden wir uns immer noch im Prozess, die Mittagessensituation zu optimieren. Aber das Fazit ist für alle das Gleiche: Es war genau richtig, gemeinsam den Weg in diese Richtung zu gehen.

Tag der offenen Tür

Am Freitag, 19. September 2021 von 15.00-18.00Uhr stehen Ihnen in unserer Kita alle Türen offen. Wir möchten uns vorstellen und laden Sie ein, sich ein Bild von unseren Räumlichkeiten, Mitarbeiterinnen und unserem Konzept zu machen.
Eine Abmeldung vorab ist nicht nötig. Wir bitten allerdings um die Einhaltung der 3G-Regelung.

Wir sind wieder da!

(14.08.2021)

Seit dem 09.08.2021 hat die Kindertagesstätte nach der dreiwöchigen Schließzeit wieder geöffnet.

Wir begrüßen herzlich alle Kinder die aus ihren Ferien wieder gekommen sind und alle Kinder die dieses Jahr neu zu uns kommen.

Auch unser Team ist mit dem Start in das neue Kindergartenjahr wieder gewachsen.
Wir begrüßen Maike und Vanessa, die im Rahmen ihrer Ausbildung, unser Team als Praktikantinnen unterstützen werden.

Ausflüge der Spürnasen

(28.06.2021)

Wie jedes Jahr zum Jahresende erleben unsere Spürnasen (Vorschulkinder) noch einige Abenteuer bevor wir sie aus dem Kindergarten entlassen werden.

Das erste Mal dieses Jahr ging es zur Tara-Tierhilfe. Hier trafen die Kinder auf Nutztiere wie Esel, Schweine, Hühner, Ziegen, Schafe und Schweine und wir erkundeten den Hof durch eine Schatzsuche.

Der zweite Ausflug ging in die Naturschule „Aggerbogen“. Die Kinder durften im Wasser nach Wassertieren keschern und diese mit Becherlupen untersuchen. Sie lernten von den Merkmalen der Tiere auf die Wasserqualität der Agger zu schließen.

Auch dieses Jahr ging wieder ein Ausflug zur Feuerwehr, bei der wir viel über ihre Arbeit und ihre Ausrüstung erfuhren. Als absolutes Highlight durften die Kinder sogar in den Feuerwehrwagen klettern und sich wie echte Feuerwehrmänner- und Frauen fühlen.

Auch in den letzten Tagen erwartet die Spürnasen noch den ein oder anderen Programmpunkt, worauf sie schon hin fiebern.

Wir sind sehr froh, dass wir unseren Spürnasen, trotz des unbeständigen Pandemie-Jahres eine aufregende Vorschulzeit ermöglichen konnten.

Ein bunter Abschied

(02.07.2021)

Am Montag feierten wir unseren Spürnasen-Abschied.

Im Gottesdienst, geleitet von Diakon Markus Schlimm zum Thema „Wir stehen alle unter Gottes Regenbogen.“, konnten wir den Kindern durch Geschichten, Liedern und einem Rollenspiel mitgeben, dass sie nie alleine sind, egal welche Hürden sie in der Schule zu meistern haben. In den letzten Wochen der Spürnasenzeit haben die Kinder verstanden, wie wichtig Gruppenzusammenhalt ist und wie stark sie gemeinsam sein können.

 

Als Dankeschön haben sich die Eltern auch ein buntes Motto ausgedacht. Im Anschluss an den Gottesdienst versammelten sich Eltern, Kinder und Erzieher zu einem lockeren Empfang vor dem Kindergarten. Die Eltern und Kinder verabschiedeten sich von unserem Team mit Fotos, Geschenken, und einem Gedicht, vorgetragen von den Kindern. Alles angelehnt an das bunte Motto „Schmetterlinge“.

Zum Schluss lernten die Schmetterlinge dann fliegen, indem wir Erzieher die Kinder aus der Haustüre raus schubsten. So wie es die Kinder seit Beginn ihrer Kindergartenzeit jeden Morgen mit ihren Eltern praktizieren.

Und so wurden aus unseren kleinen Raupen Schmetterlinge, die fliegen lernten.

Offene Arbeit im Rollenspielraum

(28.06.2021)

„Superhelden sind gefragt!“

Was ist eigentlich Offene Arbeit? Wie sieht unser Konzept eigentlich ganz praktisch im Alltag aus? Heißt es nur, dass wir alle Türen öffnen und die Kinder sich überall frei im Haus bewegen dürfen? NEIN!

Offene Arbeit heißt in erster Linie, eine offene Haltung gegenüber den Kindern und Eltern zu haben, flexibel zu denken, nicht festgefahren zu sein, sich neuen Bedürfnissen der Kinder anzupassen, mit ihnen ständig im Dialog zu sein, sie verstehen und von ihnen lernen zu wollen, sie teilhaben und mitbestimmen, mitentscheiden und mithandeln zu lassen.

Wir haben in den letzten Jahren beobachten können, welche Bedürfnisse unsere Kleinsten, die Nestkinder haben. Auch die sind nicht pauschal für alle festzulegen. Das mussten wir Erwachsenen lernen. Es gibt 2jährige, die brauchen den kleinen, geschützten Rahmen des Nests mit zwei festen BezugserzieherInnen, die Ruhe, die immer wiederkehrenden Rituale. ABER es gibt auch 2jährige Kinder, die kommen schon selbstbewusst, neugierig, forschend und abenteuerfreudig in unsere Kita und streben nach kurzer Zeit ins Offene, in die anderen Funktionsräume, zu anderen Kindern und Erwachsenen. Sie sind flügge und wollen deutlich erkennbar das Nest verlassen. Um den Kindern diese unterschiedlichen Bedürfnisse zu ermöglichen, haben wir uns dazu entschieden, die Nestgruppe für das kommende Kindergartenjahr nach unten in den ehemaligen Bauraum zu verlegen. Von dort aus haben die Kleinsten die Chance, von ihrer Tür aus das rege Treiben in der Kita zu beobachten und selbst zu entscheiden, wann sie erste Schritte aus dem Nest wagen und z.B. im Flur frühstücken gehen möchten oder die Turnhalle besuchen wollen. Auch der Weg in den Garten ist durch die direkte Terrassentür für alle eine Erleichterung.

Offene Arbeit bedeutet, das Geschehen und die Entwicklung im Haus immer im Blick zu haben und sich mit den Kindern gemeinsam zu entwickeln, anzupassen.

Nun befinden sich im oberen Stockwerk der große Bau- und Konstruktionsraum, der Rollenspielraum und ein Ruheraum zum Bücheranschauen.

Auch im Rollenspielraum wollten wir nicht den Kindern unsere Ideen und Vorstellungen aufdrängen, sondern sie am Einrichtungsprozess teilhaben lassen. Nach den UN-Kinderrechtskonventionen haben alle Kinder das Recht auf freie Meinungsäußerung und ein Mitspracherecht in ALLEN Fragen und Belangen, die ihr Leben betreffen. Partizipation und die Möglichkeit der Beschwerde muss Kindern heute unbedingt eingeräumt werden. Deshalb haben wir die Kinder eingeladen, in einem Morgenkreis mit uns gemeinsam Ideen für den Rollenspielraum zu sammeln, Bedürfnisse und Interessen zu klären und dann gemeinsam abzustimmen, wie dieser Raum in der nächsten Zeit gestaltet, möbliert und eingerichtet/bestückt werden soll. Durch diesen Prozess bekommen die Kinder das Signal von uns Erwachsenen: „Wir sehen euch als kompetente Wesen!“ , „Wir trauen euch das zu!“ , „Wir akzeptieren eure Entscheidung und helfen euch bei der Umsetzung!“ , „Wir unterstützen euch und nehmen euch ernst!“

Die Kinder stimmten klar für das Thema „Tiere und Superhelden“. Nun mussten wir mit ihnen überlegen, was sie denn alles im Rollenspielraum brauchen, um Superhelden (Paw Patrol, Ladybug u.a.) spielen zu können. Es ist wirklich toll zu beobachten, wie Kinder lösungsorientiert denken können und Verantwortung für „Ihr Haus“, „ihre Räume“ übernehmen können. Sie brachten Kostüme mit, Tierposter, schleppten Möbel, entwickelten gemeinsam Regeln für den Raum. Schon nach einigen Tagen bemerkten die Kinder, dass manche von ihnen aufgestellten Regeln nicht gut funktionieren, dass manche Materialien sich nicht bewährten und eine große Unruhe im Raum entstanden war. Sie äußerten ihre Unzufriedenheiten über die Situation im Raum und wünschten eine erneute Besprechung im Morgenkreis. Dort reflektierten wir gemeinsam die erste Rollenspielwoche und passten die Regeln und das Material neu an, veränderten auch nochmal die Einrichtung. So lernen die Kinder ganz praktisch im Alltag demokratische, politische Selbstwirksamkeit. Sie lernen, dass sie selber Verantwortung tragen, dass sie etwas verändern, bewirken können, dass man sich gemeinsam besprechen und einigen muss, damit ein Zusammenleben für alle angenehm ist. Solche Kinder wünschen wir uns, jetzt! Und so eine mündige, selbstbewusste, verantwortungsvolle Gesellschaft wünschen wir uns in Zukunft!

DESHALB arbeiten wir in dieser Kita OFFEN!

Veröffentlicht Miriam Schlimm

 

 

Kiga Plus

(21.06.2021)
Seit Anfang Mai hat bei uns im Kindergarten wieder das Programm „Kindergarten Plus“ für unsere 4-5-jährigen gestartet. Kindergarten Plus ist ein Bildungs- und Präventionsprogramm, mit dem Ziel, durch spezifische Förderung von emotionalem und sozialem Lernen, die kindliche Persönlichkeit zu stärken. Das Programm besteht aus neun Modulen und die Kinder haben bereits die Hälfte des Programms absolviert. Sie treffen sich jede Woche mit einer festen Gruppe von 4-10 Kindern.
Für viele Kinder ist das Programm das absolutes Highlighte der Woche und sie fiebern regelrecht darauf hin. Durch verschiedene kreative Methoden behandeln die Kinder die Themen Körper, Sinne, Gefühle, Beziehungen, Grenzen, Regeln und den Umgang mit Konflikten.
Auf diesem Prozess begleiten die Kinder zwei lebendige Handpuppen „Tula und Tim“, die ihnen die Möglichkeit zur Identifikation bieten.
Um das Programm ganzheitlich abzuschließen, bekommt am Ende jedes Kind eine Dokumentation, bestehend aus einem individuellen Bericht über seine Entwicklung und vielen Bildern in sein Portfolio.
Neben vielen neuen Erfahrungen, die das Programm den Kindern bringt, bietet es auch einen Begegnungsplatz, in dem sie sich das erste Mal unter gleichaltrigen ausprobieren und behaupten können.

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