Auswirkungen des Covid-19 Virus  auf den evangelischen Kindergarten

(10.04.2020)Seit dem 16.03.2020 hat die evangelische Kindertagesstätte offiziell geschlossen.
Seitdem ist jedoch keine Stille in und um die Kindertagesstätte eingezogen.
Gerade zu Beginn der Schließung waren viele Fragen offen, die geklärt werden mussten.
Um zu besprechen, was die Schließung für alle Kinder, Eltern und Teammitgliedern der evangelische Kindertagesstätte bedeutet, hat noch am selben Nachmittag des Beschlusses eine Besprechung mit dem Träger stattgefunden.
Die ersten Tage öffnete der Kindergarten für Kinder, die Anspruch auf eine Notfallbetreuung hatten. Das Team arbeitete in normaler Personalbesetzung. In dieser Zeit haben wir viel aufgearbeitet. Wir haben uns um die Blumenbeete gekümmert, Nebenräume, Flure, Fächer, Schränke und Materialien aufgeräumt und ausgemistet, die Aquarien gepflegt und  schriftliche Ausarbeitungen getätigt.

Am Mittwoch den 18.03.2020 gab es wieder eine Änderung durch einen neuen Erlass. Seit diesem Zeitpunkt wurden Teammitglieder freigestellt, die aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund des Alters zur Risikogruppen gehören. Seitdem sind nur noch drei Fachkräfte anwesend, um den Betreuungsschlüssel zu sichern. Auch unsere Küchenkraft und unsere Reinigungskraft gehen ihrer Arbeit nach, damit für das leibliche Wohl gesorgt ist und damit die erweiterten Hygienestandarts eingehalten werden.

Die Fachkräfte die Freigestellt sind, gehen Tätigkeiten im Homeoffice nach. So werden für die Portfolio-Mappen Fotos entwickelt, sortiert und geklebt. Es werden Entwicklungsgeschichten von dem Programm Kiga+  und schriftliche Planungen wie  Beobachtungsbögen und Entwicklungsbögen („Basik-Bögen“ und „Petermann-Bögen“) aufgearbeitet. Auch Feste und Projekte für den hoffentlich  in Zukunft bald wieder normalen Kindergartenalltag werden geplant. Außerdem arbeiten wir die Konzeptionstage zum Qualitäts-Management auf und verschriftlichen diese.

Auch im Büro gibt es weiterhin viel zu erledigen. Die Ausbreitung des Virus bringt neue Aufgaben mit sich. Stetig müssen neue Informationen die vom Ministerium, vom Jugendamt und anderen offiziellen Quellen bekanntgegeben werden,  gelesen, bewertet, bearbeitet und weitergegeben werden.

Für die Kindern, die weiterhin täglich den Kindergarten besuchen, erhalten wir  einen gewohnten Alltag aufrecht. Wir haben viel für Ostern gebastelt, spielen viel, bei schönem Wetter sind wir viel draußen und bei schlechtem Wetter nutzen wir die Turnhalle. Außerdem ist im Moment das Puzzlefieber bei den Kindern ausgebrochen.

Auch wenn wir uns mit der ungewohnten Situation gut arrangieren, hoffen wir sehr, dass bald unser gewohnter Kindergartenalltag wieder beginnt.

Von
Kerstin Vogel und Christina Marx